Geschichte
Die LTU wurde am 20. Oktober 1955 unter dem Namen „Lufttransport Union (LTU)“ in Frankfurt am Main gegründet. Firmengründer war der Duisburger Bauunternehmer Kurt Conle. 1956 nannte sich Lufttransport Union dann LTU, um eine Namensverwechselung mit einem gleichnamigen Unternehmen zu verhindern. Seit 1961 ist Düsseldorf Unternehmenssitz, Geschäftsführer sind Ahrens und Wolfgang Krauss, der später die Pleite der Spantax nicht verhindern konnte. LTU betreibtseit 1956 Charterflüge mit einer Vickers Viking und 3 Fokker Friendship D-BAKE, D-BAKI und D-BAKU (Prototyp). Das erste Düsenflugzeug der Linie war die von Finnair stammende Sud Aviation Caravelle III, die bald von der Lockheed L-1011 TriStar ersetzt wurde. Das erste Großraum-Flugzeug dieses Typs wurde am 29. Mai 1973 an LTU geliefert. Es folgten Boeing 757, Boeing 767 und McDonnell Douglas MD-11 TriJet. 1995 begann die Umstellung der gesamten Flotte auf Airbus.
Bereits 1964 wird mit Transair LTU auch Reiseveranstalter, es folgen die Eigengründung Meiers Weltreisen (1980) sowie die Übernahmen Tjaereborg (1981) und Jahn Reisen (1986), sowie Marlboro Reisen, THR Tours. Diese gehen 1996 unter
dem Dach der neu gegründeten LTU Touristik GmbH zusammen, werden jedoch als Marken weitergeführt.
Im Jahre 1984 wird die Lufttransport Süd (LTS), später umbenannt in LTU Süd. Zur LTU Süd in München gehören 3 Boeing 757 mit 597 Plätzen. Im Jahre 1987 wird auf Mallorca die spanische Tochtergesellschaft LTE – LuftTransport Espana gegründet. LTC – LuftTransport Catering nimmt ab 1988 seinen Betrieb am Flughafen Düsseldorf auf. 1998 gehörten 61 % der Gründerfamilie Conle, 32 % der West LB und 5 % der Familie Graeber. Die LTU wird 2000 von der Rewe-Tochter Rewe Touristik zu 100 % übernommen.
Auf ihrem Weg weg vom Charterflieger hin zum Liniencarrier verändert die LTU ab April 2007 ihr Äußeres. Der alte Look soll einem neuen weichen. Das in die Jahre gekommene Rot wird zwar beibehalten, jedoch dominiert die Farbe Weiß die neue LTU-Lackierung. Der Farbverlauf ist jetzt dynamischer und die Gäste sollen sich sicherer fühlen, da die Maschinen nicht mehr so schwerfällig wirken. LTU will außerdem auf diesem Weg versuchen mehr Businesskunden zu gewinnen.
